Zehmerhof in Aufkirchen bei München

Der Zehmerhof ist eine Pferdepension für Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitspferde. Der Hof liegt im Erdinger Umland - in Aufkirchen. Es stehen ausgedehnte Weideflächen und viele Reitwege zur Verfügung. Mit viel Herz für artgerechte Pferdehaltung sind Mensch und Tier dort immer willkommen...


 

2010


Bezüglich weiterer Informationen, Kosten oder Anmeldung für alle Seminare und Kurse wenden Sie sich bitte ausschließlich per Mail an: kurse-zehmerhof@arcor.de

Bitte beachten:
Auch dieses Jahr werden die Kurse entweder auf der Reitanlage Zehmerhof oder auf der Reitanlage Linner stattfinden. Bitte beachten Sie die entsprechende Location...

 

Reitanlage Zehmerhof /Aufkirchen

  

Seminar mit Dr. Robert Stodulka, Martin Plewa, Marc de Broissia
Motiviertes Pferd sucht Reiter mit Gefühl und Verstand – warum korrektes Reiten eine Investition in die Zukunft ist?

Sonntag, 25.04.10, 09:00 – ca. 18:00

Drei Spezialisten der internationalen Pferdeszene haben sich demselben Ziel verschrieben: muß es wirklich sein, dass 80 % aller Bewegungsstörungen beim Pferd auf die Einwirkung des Reiters zurückzuführen sind? Wie kann der Reiter dazu beitragen, sein Pferd möglichst lange gesund und fit zu erhalten?

Dr. med. vet. Robert Stodulka  ist Tierarzt für allgemeine & komplementäre Veterinärmedizin, Fachtierarzt für Physiotherapie und Rehabilitationsmedizin mit Spezialisierung auf Akupunktur, TCM und Osteopathie, und Dozent an der veterinärmedizinischen Universität in Wien, wo er auch studiert und promoviert hat. Er ist Betreuungstierarzt an der Königl. andalusischen Hofreitschule in Jerez und einziges offiziell anerkanntes Körorgan der Cria Caballar (spanischen Körkommission) in Österreich. Durch zahlreiche Bücher und Veröffentlichungen zum Thema Biomechanik und medizinisch fundierte Reitlehre hat er sich einen international anerkannten Namen gemacht.

Martin Plewa ist Pferdewirtschaftsmeister und seit 2001 Leiter der renommierten Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster. 16 Jahre lang war er Leitender Bundestrainer Vielseitigkeit am DOKR und selbst im Vielseitigkeitssport international erfolgreich. Bei den Olympischen Spielen in Hongkong war er in der Funktion des Chefrichters dabei. Er spart nicht mit Kritik an manchen „modernen“ Ausbildungsmethoden und Auswüchsen des Turniersports und ermahnt immer wieder zur Rückbesinnung auf die klassischen Grundlagen, die schon in der HDV 12 niedergeschrieben wurden und sich dann in den „Richtlinien für Reiten und Fahren“ wieder finden lassen. In seinen Lehrgängen versucht Martin Plewa den Teilnehmern zu vermitteln, dass die richtige Mischung aus Verständnis, logischem Aufgabenaufbau, Respekt und Vertrauen den alltagstauglichen Freizeit- und Sportpartner Pferd ausmacht.

Marc de Broissia ist seit über 20 Jahren eine bedeutende Größe in der Barockpferdeszene. Sein umfangreiches Können erwarb der aus Frankreich stammende Ausbilder in international renommierten Ausbildungsstätten in Frankreich, Portugal und Deutschland, u.a. bei Egon von Neindorff. Er unterrichtet nach den Klassischen Lehren der alten Meister wie Guérinière, Baucher und Steinbrecht. Mit Konsequenz und Geduld arbeitet er an Grundausbildung und Seitengängen als Grundlage für spätere versammelnde Lektionen, und Gymnastizierung ist für ihn die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit und unerläßlich für das psychische und physische Wohl des Pferdes.

Ablauf Theorieteil:

Dr. Robert Stodulka stellt im theoretischen Teil des Seminars zunächst die funktionelle Anatomie und Biomechanik des Pferdes vor. Er macht weiterhin deutlich, welchen körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen das Pferd ausgesetzt ist, wenn es nicht schonend gemäß seiner Natur und seinen Fähigkeiten ausgebildet wird, und welche gesundheitlichen Folgen eine unpassende Ausrüstung für das Pferd haben kann.
Er geht auch auf häufig auftretende Krankheiten ein, wie beispielsweise Kissing Spines, lose Kniebänder, falsch ausgebildete Muskulatur oder Verspannungen und schildert, wie der Reiter durch gezielte Gymnastizierung dem Pferd bei diesen Problemen helfen kann.

Martin Plewa gibt dann einen kurzen Überblick über seine Prinzipien der Ausbildung. Die oberste Prämisse ist für ihn die Losgelassenheit in allen Gangarten. Erst wenn diese Voraussetzung erfüllt ist und damit die Muskulatur effektiv arbeitet, kann das Pferd, ohne sich zu verspannen, in den Lektionen gefördert werden.

Auch Marc de Briossia wird dann eine Einführung in seine Ausbildungsphilosophie geben. Für ihn ist die wichtigste Aufgabe des Reiters, das asymmetrische Pferd ins Gleichgewicht zu bringen. Nur wenn das Pferd sich ausbalanciert bewegt, wird es alle Körperteile gleichmäßig belasten, und auch nur dann kann es die Lektionen korrekt und schonend ausführen. Im Praxisteil wird Marc de Broissia zeigen, anhand welcher Übungen der Reiter das Pferd in sein Gleichgewicht bringen kann.

Ablauf Praxisteil:

Francesco Tomasi (Ausbilder auf der Reitanlage Zehmerhof) wird demonstrieren, wie man an durch gezieltes Rücken- und Fitnesstraining an der Doppellonge ein Pferd von der Remonte bis zum ausgebildeten Dressurpferd fördern kann.

Danach werden Schüler von Martin Plewa und Marc de Broissia zeigen, wie die oben beschriebenen Prinzipien der beiden Ausbilder in die Praxis umgesetzt werden können und wie man gezielt die Muskulatur des Pferdes aufbauen und trainieren kann.

Dr. Stodulka wird die Vorführungen kommentieren und die Probleme der jeweiligen Pferd-Reiter-Paarungen analysieren und gemeinsam mit den beiden Ausbildern versuchen, Lösungen dafür aufzuzeigen. Hier werden auch Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Vorgehensweise deutlich, die aber alle ein Ziel haben: das Pferd gesund und motiviert zu erhalten und entsprechend seinen körperlichen Fähigkeiten zu fördern.

Wer eine dringende Frage hat, die in die Thematik dieses Seminars passt und von allgemeinem Interesse ist, kann diese Frage bereits vorab an die E-Mail-Adresse kurse-zehmerhof@arcor.de schicken. Die Fragen werden gesammelt und von den Ausbildern dann in der anschließenden Diskussionsrunde  (mit Moderation) beantwortet.

Anmeldung unbedingt erforderlich (begrenzte Plätze)

 

Semiar mit Martin Plewa am 11.06.10 um 17:30 (Ende ca. 21:00)
Die Anlehnung – der feine Dialog mit dem Pferdemaul

"Die Anlehnung ist eine stete, weiche, federnde Verbindung zum Pferdemaul, unabhängig von der Kopf- und Halshaltung des Pferdes. ... Die Qualität der Anlehnung ist der Prüfstein und das Indiz der Qualität der Gymnastizierung des gesamten Pferdekörpers und seiner Bewegungen.“

Martin Plewa, Leiter der westfälischer Reit- und Fahrschule, Münster

Martin Plewa analysiert zunächst im theoretischen Teil des Seminars die zahlreichen Probleme die bei Reiter und Pferd auf dem Weg zu einer korrekten, feinen Anlehnung auftreten können, wie beispielsweise:

  • falsche oder schlecht angepasste Ausrüstung
  • rückwärts wirkende Zügelhilfen
  • zu starke Zügeleinwirkung
  • fehlendes Einfühlungsvermögen des Reiters
  • Exterieurmängel des Pferdes
  • gesundheitliche Probleme des Pferdes

Diese meist reiterlichen Fehler führen dazu, dass sich das Pferd sich auf den Zügel legt, sich dahinter verkriecht, eng im Hals wird oder gegen den Zügel geht. Als erklärter Gegner so mancher neumodischer Ausbildungsmethoden (Hyperflexion usw.) und konsequenter Verfechter der Klassischen Ausbildung stellt Martin Plewa seine Auffassung einer harmonischen Anlehnung dar und gibt einen Ausblick, wie man diese Fehler in der Ausbildung vermeiden kann, beziehungsweise nicht korrekt ausgebildete Pferde wieder auf den Weg zu einer vertrauensvollen Anlehnung bringen kann.

Im Praxisteil werden die Anlehnungsprobleme der jeweiligen Pferd-Reiter-Paarungen analysiert und Lösungswege aufgezeigt.

Anmeldung unbedingt erforderlich (begrenzte Plätze)

 

Seminar mit Martin Plewa am 17.09.10 um 17:30 (Ende ca. 21:00)
Cavalettiarbeit für Dressur- und Freizeitpferde an der Longe und unter dem Sattel

„Im Rahmen der Dressurausbildung sind Cavalettis vor allem geeignet zur Förderung der Grundgangarten im  Schritt und Trab. Konstante Abstände zwischen den Bodenricks dienen zur Verbesserung von Takt und Gleichmaß der Bewegungen. Schwung und Ausdruck werden allein schon durch das höhere Treten verbessert. Von dort ist es kein weiter Weg mehr zu den ersten Anfängen der Passage.“

Ingrid & Reiner Klimke, „Cavaletti – Dressur und Springen“

Martin Plewa erläutert in diesem Seminar, warum Cavalettiarbeit eigentlich für jedes Pferd eine sinnvolle Abwechslung ist. Sie

  • kräftigt und gymnastiziert die Muskulatur
  • fördert die Geschmeidigkeit der Gelenke
  • schult die Koordinationsfähigkeit und Balance
  • verbessert Takt, Losgelassenheit und Kadenz

Martin Plewa zeigt, wie der Reiter sein Pferd mit Hilfe eines durchdachten Trainingsplanes, sowohl an der Longe als auch unter dem Sattel an die Stangenarbeit heranführt, ohne das Pferd zu überfordern.

Im Praxisteil geht Hr. Plewa vor allem auf den korrekten, leichten Sitz des Reiters ein, der eine wichtige Grundvoraussetzung dafür ist, das Pferd in seinem Bewegungsablauf geschmeidig zu begleiten. Anhand verschiedener Aufbaumöglichkeiten und Übungsreihen demonstriert er, wie Fitness, Ausdauer, Reaktionsvermögen und die Geschicklichkeit des Pferdes geschult werden können.

Anmeldung unbedingt erforderlich (begrenzte Plätze)

 

Dressurlehrgang mit Martin Plewa
23.04. – 24.04.10 (Achtung: Freitag/Samstag) // 12.06. - 13.06.10 // 18.09. – 19.09.10

Martin Plewa ist Pferdewirtschaftsmeister und seit 2001 Leiter der renommierten Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster. 16 Jahre lang war er Leitender Bundestrainer Vielseitigkeit am DOKR, er war Mitglied der Trakehner Körkommission und selbst im Vielseitigkeitssport international erfolgreich. Bei den Olympischen Spielen in Hongkong war er in der Funktion des Chefrichters dabei. Vor einigen Jahren wurde er mit dem FN-Ehrentitel „Reitmeister“ ausge-zeichnet. Er spart nicht mit Kritik an manchen „modernen“ Ausbildungsmethoden und Auswüchsen des Turniersports und ermahnt immer wieder zur Rückbesinnung auf die klassischen Grundlagen, die schon in der HDV 12 niedergeschrieben wurden und sich dann in den „Richtlinien für Reiten und Fahren“ (Mitautor: Martin Plewa) wieder finden lassen. In seinen Lehrgängen versucht Martin Plewa den Teilnehmern zu vermitteln, dass die richtige Mischung aus Verständnis, logischem Aufgabenaufbau, Respekt und Vertrauen den alltagstauglichen Freizeit- und Sportpartner Pferd ausmacht.

Die Teilnehmer können individuelle Wünsche zur Gestaltung ihrer Einheiten äußern. Es kann z. B. auch Cavaletti-Arbeit gemacht werden, korrektes Longieren gelernt oder an speziellen Problemen gearbeitet werden (Sonderwünsche bei der Anmeldung bitte angeben).

 

Harmonie zwischen Reiter und Pferd – Dressurlehrgang mit Christine Stückelberger
27.03. – 28.03.10. // 31.07. – 01.08.10 // 23.10. – 24.10.10

Christine Stückelberger ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Dressurreiterinnen der Welt. Sie ist zweifache Olympiasiegerin, Weltmeisterin und mehrfache Schweizer Meisterin. Mittlerweile hat sie sich aus dem aktiven Dressurgeschehen verabschiedet und betreibt 
einen Dressur- und Ausbildungsstall in Kirchberg/SG in der Schweiz. Als Vorsitzende des Aufsichtsrates von XENOPHON, der Gesellschaft für den Erhalt und der Förderung der klassischen Reitkultur, hat sie sich nun ganz der schonenden Ausbildung des Pferdes verschrieben, bei der Gesundheit und Wohlbefinden des Pferdes im Vordergrund stehen. 
Besonderen Wert legt Christine Stückelberger auf ein losgelassenes, leistungsbereites Pferd, das auf feinste Hilfen reagiert. Erst dann ist wirkliche Harmonie zwischen Reiter und Pferd nach den Grundsätzen der klassischen Reiterei möglich.

Dieser Kurs setzt Ausbildungsstand Dressur Kl. L voraus. 2 x 30 Min. Einzelunterricht

 

Klassische Dressur mit Richard Hinrichs
17.04. – 18.04.10 // 09.10. – 10.10.10

Dieser Lehrgang ist für fortgeschrittene Reiter ab Kl. L-M gedacht (Seitengänge im Schritt und Trab, Durchlässigkeit in allen drei Gangarten, bereits gute Ansätze der Versammlung; evtl. auch gute Reiter mit einem jungen, talentierten Pferd). Herr Hinrichs zeichnet sich durch außergewöhnliches Einfühlungsvermögen für die jeweilige Problematik von Pferd und Reiter aus sowie durch das Finden kreativer, effektiver Lösungswege, die er sehr einprägsam dem Schüler vermitteln kann. Besonderen Wert legt er auf ein motiviertes, eifrig mitarbeitendes Pferd (siehe DVD „Motivation des Dressurpferdes“), das gerne seine Stärken zeigt.

Bei Bedarf wird auch Arbeit an der Hand oder Langer Zügel gemacht.

Die Plätze in diesem Lehrgang sind größtenteils fest an Teilnehmer vergeben, die seit Jahren bei Hr. Hinrichs reiten. Neue Interessenten können aber natürlich auf kurzfristig frei werdende Plätze nachrücken. Bitte eine Anmeldung für die Warteliste abgeben sowie ein kurzes Video (max. 10 Min.) der täglichen Arbeit mit dem Pferd einschicken (DVD, per Mail oder auf YouTube)

 

Klassische Dressur mit Desmond O’Brien
15.03. – 16.03.10 // 08.05. - 09.05.10 // 17.06. – 18.06.10
14.08. – 15.08.10 // 09.09. – 10.09.10 // 02.10. – 03.10.10

Desmond  O`Brien gehörte 11 Jahre zu den Bereitern der Spanischen Hofreitschule, bis er die Liebe zur Sattlerei entdeckte und hauptberuflich in diesen Bereich wechselte. 16 Jahre lang war er nicht nur der Sattlermeister der Wiener Hofreitschule, sondern ist auch seit vielen Jahren ein äußerst gefragter Ausbilder mit Schülern, die er bis Grand Prix gefördert hat. Außerdem hat er sich europaweit einen Namen gemacht als Damensattelausbilder und Gründer der IG Damensattel in Österreich. Herr O’Brien zeichnet sich durch unendliche Geduld, viel Einfühlungsvermögen für Pferd und Reiter und manchmal auch unkonventionelle Lösungswege aus.

4 x ca. 30 Minuten Einzelunterricht sowie eine Theorieeinheit

 

Reitanlage Linner - Ramsau

 

Sitzschulung und Sitzkorrektur mit  Eckhart Meyners
03.07.04.07.10

Herr Meyners leitete viele Jahre den Lehrstuhl für „Spiel- und Bewegungserziehung“ an der Universität Lüneburg. Seit über 25 Jahren befasst er sich mit dem Thema Bewegungslehre des Reiters und schult für die FN Landestrainer, Ausbilder, Richter und Reiter. Für sein Buch „Das Bewegungsgefühl des Reiters“ und seine neuen DVDs mit Heike Kemmer „Aufwärmtraining für Reiter“ und „Aufwärmtraining im Sattel“ hat er eine Vielzahl von Übungen entwickelt, die der Reiter auch zu Hause zur Verbesserung seiner Sitzprobleme anwenden kann.

Ein losgelassener Sitz sowie eine sitzunabhängige Zügelführung sind die Grundpfeiler guten Reitens. Wie schwer dieser Grundsatz umzusetzen ist, merkt jeder ambitionierte Reiter im täglichen Training. Klassische Reitanweisungen sind oft für den Reiter schwer umzusetzen, da die eigentliche Ursache des Sitzfehlers in vielen Fällen an anderer Stelle liegt. Herr Meyners korrigiert nicht die Symptome im Sitz, sondern forscht nach den wirklichen Ursachen dafür. Durch gezielte Übungen erlernt der Reiter ein neuartiges Bewegungsgefühl. Blockaden im Bereich der Wirbelsäule und des Beckens verhindern vielfach eine harmonische Einwirkung auf das Pferd.

Im aktiven Theorie-Teil am Samstag vormittag vermittelt Herr Meyners einen abwechslungsreichen Einstieg in die Bewegungslehre. Dieser befasst sich besonders mit dem von ihm entwickelten 6-Punkte-Programm für Besseres Reiten.

Im Praxis-Teil wird jeweils in Einzelstunden (ca. 30 Minuten) gearbeitet. Der Reiter stellt sein Pferd in den Grundgangarten im Aussitzen vor, während Herr Meyners einen Eindruck vom Bewegungsgefühl des Reiters erhält. Mit individuell auf den Reiter zugeschnittenen Übungen am Boden und auf dem von Eckart Meyners entwickelten Bewegungsstuhl BALIMO werden Sitzprobleme aufgedeckt und Lösungen angeboten. Zwischen den Übungen erspürt der Teilnehmer auf dem Pferd das neue Bewegungsgefühl. BALIMOs werden für den Lehrgang mitgebracht und für die Übungen zur Verfügung gestellt. Außerdem werden andere Übungsmittel wie Flexi-Bar, Balance-Kissen, Pool-Nudel usw. vorgestellt und Übungen damit gezeigt.

Da diesmal kein begleitender Reitunterricht stattfindet, ist dieser Lehrgang für fortgeschrittene Reiter gedacht, wobei aber keinesfalls das Reiten von Lektionen im Vordergrund steht. Außerdem wendet sich der Lehrgang in erster Linie an Reiter, die Bewegungslehre auch beruflich anwenden (Berufsreiter, FN-Trainer A/B/C, Krankengymnasten, Physiotherapeuten usw., bitte bei der Anmeldung angeben).

Die Zuschauer können sich aktiv am Unterricht beteiligen (ist sehr erwünscht!), jederzeit Fragen stellen und auch an den Übungen von Herrn Meyners teilnehmen. Am Samstag Vormittag findet für alle ca. 3 Std. theoretischer Unterricht statt.

1 Theorieeinheit, 3 Einheiten Einzelunterricht für Reiter

 

Klassische Dressur mit Ruth Giffels
29.05. – 30.05.10 // 28.08. – 29.08.10

Frau Giffels ist langjährige Schülerin von Egon von Neindorff, Kurt Albrecht und Richard Hinrichs und bildet auch im Damensattel bis hin zur Hohen Schule aus. Sie reitet mit Leichtigkeit und Eleganz und erfreut die Zuschauer immer wieder bei barocken Showvorführungen mit Einzelauftritten wie auch im Pas de Deux mit Richard Hinrichs oder in gemischten Quadrillen. Nach den Lehren der Klassischen Meister arbeitet Frau Giffels an gymnastizierenden, lösenden und versammelnden Übungen an der Hand und unter dem Sattel als Vorbereitung auf höhere Lektionen, wobei sie großen Wert auf korrekten Sitz und feine Hilfengebung legt. Ihre besondere Spezialität ist die Galopparbeit, über die sie auch bereits ein Buch geschrieben hat („Vom Grundgalopp zu Einerwechseln“).

Frau Giffels zeichnet sich durch Konsequenz und Einfühlungsvermögen, aber auch außerordentlich viel Geduld aus, sie unterrichtet alle Rassen und es gibt kein Mindestniveau.

4 x 30  Min. Einzelunterricht

 

Klassische Dressur mit Claudia Weiser
10.04. - 11.04.10 // 05.06.06.06.10
21.08.22.08.10 // 23.10.24.10.10

Claudia Weiser hat bei Bent Branderup die Prüfung zur ‚Ritterin der Akademischen Reitkunst‘ abgelegt, drei Jahre bei  Manolo Oliva gelernt  und vervollkommnet nunmehr seit drei Jahren bei Desmond O’Brien die hohe Kunst des Reitens mit feinen Hilfen. Außerdem besucht sie regelmäßig Fortbildungslehrgänge bei Marc de Broissia und Richard Hinrichs.

Claudia Weiser unterrichtet selbst seit 13 Jahren als hauptberufliche Reitlehrerin und Ausbilderin. Sie hat ihre zwei Pferde,  die als unreitbare Problempferde zu ihr kamen,  mit Ausdauer und Geduld  bis zu Serienwechseln, Piaffe, Passage und Levade selbst ausgebildet.

In den Kursen wird in täglich zwei halbstündigen praktischen Einheiten individuell ein besseres Verständnis für die Bewegungsabläufe bei Pferd und Reiter und deren Umsetzung erarbeitet. Nach der Mittagspause gibt es jeweils eine Einheit Theorie, die nicht nur aus Zuhören besteht, sondern auch aus praktischen Übungen. Kursteilnahme von Anfänger bis Könner – das gilt auch für das Pferd (alle Rassen).

Auf Wunsch können einzelne Einheiten oder der gesamte Kurs auch an der Hand, an der Longe oder am Langen Zügel  gearbeitet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.claudia-weiser.de

 

Klassische Dressur mit Jörg Voßeler
07.05. – 09.05,10 // 06.08.08.08.10 // 15.10.17.10.10

Herr Voßeler ist ein enger Mitarbeiter von Herrn Hinrichs, Bereiter und Mitglied seines Showteams. Er hegt engen Kontakt zu Eberhard Weiß, hat sich einige Zeit bei Bent Branderup fortgebildet und besuchte bei der mehrfachen Schweizer Olympiateilnehmerin Christine Stückelberger Kurse, sowie bei dem ehemaligen Schweizer Nationaltrainer Jürgen Koschel. Er ist auch erfolgreich auf Turniere bis Kl. S gestartet. Herr Voßeler legt sehr viel Wert darauf, ein Pferd mit feinen Hilfen zu reiten („Dressur ist, wenn man nichts sieht“) und ist auch in der Arbeit am Langen Zügel sehr erfahren. Größten Wert legt er auf Grundlagenarbeit in Takt, Losgelassenheit und Reinheit der Gänge. Er  zeichnet sich durch großes Einfühlungsvermögen und außerordentlich viel Geduld aus, er unterrichtet alle Rassen und es gibt kein Mindestniveau.

6 x 30 Min. Einzelunterricht (2 x tägl. Beritt oder Unterricht)

 

Klassische Dressur mit Marc de Broissia
22.05.23.05.10 // 17.07.18.07.10 // 25.09. – 26.09.10

Der aus Frankreich stammende Ausbilder ist seit über 20 Jahren eine bedeutende Größe in der Barockpferdeszene. Sein umfangreiches Können erwarb er in international renommierten Ausbildungsstätten in Frankreich, Portugal und Deutschland, u.a. bei Egon von Neindorff. Er unterrichtet nach den Klassischen Lehren der alten Meister wie Guérinière, Baucher und Steinbrecht.

Mit Konsequenz und Geduld arbeitet er an Grundausbildung und Seitengängen als Grundlage für spätere versammelnde Lektionen, und Gymnastizierung ist für ihn die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit und unerläßlich für das psychische und physische Wohl des Pferdes. Marc de Broissia zeichnet sich durch eine klare, direkte Art im Umgang mit Pferd und Reiter aus und durch umfangreiches theoretisches Wissen, das er auch gerne weiter gibt.

Die Plätze in diesem Lehrgang sind fest an Teilnehmer vergeben, die seit Jahren bei Hr. de Broissia reiten, neue Interessenten können aber natürlich auf kurzfristig frei werdende Plätze nachrücken. Bitte eine Anmeldung für die Warteliste abgeben.

Dieser Kurs setzt Ausbildungsstand Dressur Kl. L voraus. 4 x 30 Min. Einzelunterricht

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